Daniel Hölzl

Arbeitet meist an ortsspezifischen Installationen, die ein Element der konstanten Veränderung beinhalten. Wichtig ist ihm die Dynamik, sowohl zwischen den einzelnen Komponenten der Installation, als auch jene zwischen Objekt, Raum und AusstellungsbesucherInnen. Wiederkehrendes Thema in seiner Arbeit ist die seiner Meinung nach allem zugrunde liegende “zyklische Natur.”

Vergänglichkeit ist somit stets Teil des Konzepts und sorgfältig gewählte Materialien erweitern diesen Diskurs. Weiters wenden sich aktuelle Arbeiten kritischen Fragen nach diversen Systemstrukturen zu. Ein Werk erzeugt laut Hölzl immer einen neuen Minikosmos, welcher von Beginn an mehrere Systeme/Komponenten beinhaltet die zugleich Teil eines größeren Systems sind. Wie Matrjoschka Puppen ist alles ineinander verschachtelt und jedes Element baut auf das andere auf. Zusätzlich stellt die subjektive Wahrnehmung und Interpretation jedes einzelnen Betrachters eine Erweiterung des Gedankenspiels dar. Der Künstler thematisiert in seinen Kreationen die Vergänglichkeit von Materialien und lenkt den Fokus auf die Tatsache, dass uns der ständige Wandel nur eine Momentaufnahme erlaubt, bevor sich auf den zweiten Blick alles bereits verändert und weiterentwickelt hat.

  • 1994 in Schwaz geboren
  • 2009 – 2013 machte er eine Ausbildung an der HTL Bau und Kunst Innsbruck im Fachgebiet Bildhauerei
  • 2013 – 2016 arbeitete er als Restaurator in der Firma Steinrestaurierung
  • Johannes Schlögl in Innsbruck
  • 2016 begann er Freie Kunst/Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee zu studieren
  • 2019 hat er ein Auslandssemester am Chelsea College of Arts, UAL (BA Fine Arts) in London absolviert

Derzeit lebt und arbeitet Daniel Hölzl wieder in Berlin.

https://www.hoelzldaniel.com

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